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Der Anker Smart Meter Einbau ist die Grundlage dafür, dass dein Anker SOLIX System Netzbezug, Einspeisung und Haushaltsverbrauch korrekt erfassen und darauf reagieren kann. Der Smart Meter wird im Verteiler installiert, misst die einzelnen Phasen über Stromwandler und überträgt die Werte an das Anker SOLIX System.
Für den eigentlichen elektrischen Anschluss gilt allerdings: Die Installation im Verteiler sollte von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Anker weist in der eigenen Anleitung ausdrücklich auf Stromschlaggefahr und mögliche Schäden durch falsche Verdrahtung hin.
In dieser Anker Smart Meter Anleitung zeigen wir dir, wie der Aufbau funktioniert, worauf bei Phasen, Stromwandlern und Pfeilrichtung geachtet werden muss, wie die Einrichtung in der Anker-App abläuft und welche Fehler nach der Installation besonders häufig auftreten.
Das Anker SOLIX Smart Meter ist ein Energiezähler für den Einbau auf einer DIN-Schiene im Verteiler. Es misst unter anderem Spannung, Strom und Leistung und kann diese Werte in Echtzeit an das Anker SOLIX System weitergeben. Die ursprüngliche Smart-Meter-Generation speichert laut Anker außerdem Messdaten mit einer Auflösung von einer Minute für mindestens 60 Tage.
Die Anker Smart Meter Funktionsweise lässt sich vereinfacht so erklären:
Dadurch kann das System erkennen, ob dein Haushalt gerade Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht oder überschüssige Solarenergie einspeist. In Verbindung mit einem kompatiblen Anker SOLIX Speicher kann die Lade- oder Entladeleistung anschließend stärker am tatsächlichen Verbrauch ausgerichtet werden.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen den Generationen. Neben dem ursprünglichen Anker SOLIX Smart Meter gibt es mittlerweile auch den Smart Meter Gen 2 als ein- und dreiphasige Variante. Die aktuelle Generation unterstützt unter anderem Wi-Fi, Bluetooth und RS-485; bei der dreiphasigen Version arbeitet Anker außerdem an einer automatischen Korrektur bestimmter CT- und Phasenfehler.
Beim Anker Smart Meter Einbau wird im Sicherungs- beziehungsweise Verteilerkasten gearbeitet. Das unterscheidet die Installation deutlich von vielen anderen Komponenten eines Balkonkraftwerks, die lediglich zusammengesteckt werden.
Arbeiten am Hausverteiler und an netzspannungsführenden Leitungen gehören in die Hände einer qualifizierten Elektrofachkraft. Vor Arbeiten müssen die betroffenen Stromkreise spannungsfrei geschaltet und die Spannungsfreiheit fachgerecht festgestellt werden. Diese Anleitung dient der technischen Orientierung und ersetzt weder die Anker-Installationsanleitung noch die Prüfung durch eine Elektrofachkraft.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Auch Anker selbst weist ausdrücklich darauf hin, dass die Montage am Stromnetz wegen der Stromschlaggefahr mit besonderer Vorsicht und durch eine qualifizierte Elektrofachkraft durchgeführt werden muss. Vor Veränderungen an Anschlüssen darf keine Spannung an den Klemmen anliegen.
Der Sicherheitshinweis ist auch deshalb wichtig, weil ein falsch angeschlossenes Smart Meter nicht nur falsche Werte liefern kann. Vertauschte Phasen, falsch zugeordnete Stromwandler oder eine falsche Messrichtung können dazu führen, dass die Regelung des Speichers genau entgegengesetzt reagiert.
Bevor der Elektriker das Anker Smart Meter einbauen kann, sollte zunächst geklärt werden, welche Smart-Meter-Version vorhanden ist und wie der bestehende Verteiler aufgebaut ist.
Typischerweise gehören zur Installation:
Beim dreiphasigen ursprünglichen Smart Meter werden die Stromwandler den drei Phasen L1, L2 und L3 zugeordnet. Anker beschreibt außerdem, dass das Gerät selbst über die Anschlüsse L1, L2 und L3 versorgt wird und zusätzlich der Neutralleiter am vorgesehenen N-Anschluss angeschlossen wird.
Vor allem bei älteren Gebäuden darf die Zuordnung der Phasen nicht ausschließlich anhand der Leiterfarben erfolgen. Auch Anker weist beim Smart Meter Gen 2 darauf hin, dass Farben je nach Gebäude, Region oder Installationszeitraum abweichen können und die tatsächliche Phasenfolge vor Ort geprüft werden muss.
Wer nach Anker Smart Meter anschließen oder Anker SOLIX Smart Meter anschließen sucht, findet schnell Anschlusspläne mit L1, L2 und L3. Entscheidend ist aber nicht nur, welche Leitung wohin gehört, sondern auch die korrekte Zuordnung zwischen Spannungspfad und Stromwandler.
Der grundsätzliche Ablauf sieht so aus:
Das Smart Meter wird auf einer geeigneten DIN-Schiene im Verteiler montiert. Vorher muss geprüft werden, ob ausreichend Platz vorhanden ist und ob sich die benötigten Phasen und Messleitungen sinnvoll erreichen lassen.
Beim Smart Meter Gen 2 wirbt Anker mit einer besonders schmalen Bauform von 19 mm, wodurch weniger Platz auf der DIN-Schiene benötigt wird als bei der Vorgängergeneration.
Bei einem dreiphasigen Anschluss müssen zunächst die tatsächlichen Phasen L1, L2 und L3 bestimmt werden.
Die Zuordnung muss sowohl bei den Spannungsanschlüssen als auch bei den Stromwandlern übereinstimmen:
Die offizielle Anleitung des ursprünglichen Smart Meters beschreibt ausdrücklich, dass die CT-Leitungen anschließend auch den entsprechenden Eingängen L1, L2 und L3 am Smart Meter zugeordnet werden.
Beim ursprünglichen dreiphasigen Smart Meter werden die Phasen über die vorgesehenen Anschlüsse L1, L2 und L3 geführt und der Neutralleiter am N-Eingang angeschlossen. Die Stromversorgung des Geräts erfolgt über diese Anschlüsse.
Welche Schutzorgane, Leitungsquerschnitte und konkrete Verdrahtung erforderlich sind, richtet sich nach dem jeweiligen Smart-Meter-Modell, dem Verteiler und den geltenden elektrotechnischen Vorgaben. Deshalb sollte an dieser Stelle immer der Anschlussplan des tatsächlich vorhandenen Modells verwendet werden.
Die Stromwandler erfassen den Stromfluss der einzelnen Leiter, ohne dass der gesamte Laststrom direkt durch das Smart Meter geführt werden muss.
Beim dreiphasigen Smart Meter müssen die CTs jeweils um die passende Phase gelegt werden. Anker gibt für das ursprüngliche Modell ausdrücklich die Zuordnung CT L1 zu Phase L1, CT L2 zu Phase L2 und CT L3 zu Phase L3 vor.
Dieser Schritt ist besonders wichtig. Ein CT darf nicht beispielsweise an L2 messen, während sein Signal am Eingang für L1 ausgewertet wird.
Genau solche Phasenabweichungen gehören zu den Fehlern, die der neue Smart Meter Gen 2 künftig bei bestimmten Anker-Systemen automatisch erkennen und korrigieren können soll. Anker nennt sowohl eine falsche Zuordnung der CTs zu L1/L2/L3 als auch vollständig umgekehrte CT-Ausrichtungen.
Bevor das System aktiviert wird, sollten alle Anschlüsse, CT-Zuordnungen und die Phasenfolge noch einmal geprüft werden.
Erst danach folgt die Inbetriebnahme und die Kontrolle der Werte in der App.
Beim Anker SOLIX Smart Meter Anschlussplan sind im Wesentlichen zwei Messbereiche zu unterscheiden:
Spannungsmessung:
Das Smart Meter benötigt die korrekte Zuordnung von L1, L2 und L3 sowie – je nach Modell – den Neutralleiter.
Strommessung:
Die Stromwandler messen den Strom auf den jeweiligen Phasen.
Vereinfacht ergibt sich damit:
| Phase | Spannungsanschluss | Stromwandler |
|---|---|---|
| L1 | L1 | CT L1 |
| L2 | L2 | CT L2 |
| L3 | L3 | CT L3 |
Entscheidend ist, dass beide Seiten zueinander passen. Misst CT L1 tatsächlich auf L2, stimmen die Messwerte nicht mehr sauber mit den zugehörigen Spannungswerten überein.
Bei der aktuellen Gen-2-Anleitung weist Anker deshalb ausdrücklich darauf hin, die tatsächliche Phasenfolge vor Ort zu bestimmen und sich nicht allein auf Kabelfarben zu verlassen. Das folgende Schaubild zeigt vereinfacht, wie Phasen, Stromwandler und Smart Meter zusammenspielen.

Auch die Anker Smart Meter Pfeilrichtung der Stromwandler hat direkten Einfluss auf die Messung.
Ein Stromwandler erfasst nicht nur die Höhe des Stroms, sondern auch dessen Richtung. Wird ein CT entgegen der vorgesehenen Orientierung montiert, kann der Smart Meter Bezug und Einspeisung falsch interpretieren.
Das kann sich beispielsweise so bemerkbar machen:
Bei der Gen-2-Generation nennt Anker eine vollständig umgekehrte CT-Ausrichtung ausdrücklich als einen Fehler, der bei unterstützten Systemen durch die geplante automatische Korrekturfunktion erkannt werden kann.
Trotzdem sollte die Pfeilrichtung bereits beim Anker Smart Meter installieren entsprechend der für das konkrete Modell gültigen Herstellerzeichnung kontrolliert werden. Gerade hier lohnt es sich, nicht mit Anschlussplänen anderer Generationen zu arbeiten, da sich Details zwischen Smart Meter und Smart Meter Gen 2 unterscheiden können.
Auch das Thema Anker Smart Meter einphasig anschließen taucht häufig auf.
Beim ursprünglichen dreiphasigen Smart Meter weist die Bedienungsanleitung darauf hin, dass das Gerät grundsätzlich auch als einphasiger Smart Meter eingesetzt werden kann.
Beim Smart Meter Gen 2 bietet Anker mittlerweile zusätzlich eine eigene einphasige Variante mit der Modellnummer AE1X0310 sowie eine dreiphasige Variante AE1X0311 an.
Welcher Anschluss für dein System richtig ist, hängt deshalb zunächst davon ab, welches Smart-Meter-Modell du besitzt und wie dein Hausanschluss aufgebaut ist. Die ein- und dreiphasigen Anschlussbilder sollten nicht miteinander vermischt werden.
Nach dem elektrischen Einbau folgt der zweite Teil der Anker Smart Meter Installation: die Einrichtung in der Anker-App.
Der genaue Menüaufbau kann sich je nach Smart-Meter-Generation, SOLIX-System und App-Version leicht unterscheiden. Grundsätzlich läuft die Einrichtung jedoch in mehreren Schritten ab.
Öffne die Anker-App und melde dich mit deinem Anker-Konto an. Das zugehörige Anker SOLIX System sollte bereits angelegt beziehungsweise mit deinem Konto verbunden sein.
Über die Geräteverwaltung beziehungsweise das bestehende Energiesystem wird das Smart Meter hinzugefügt.
Bei der Ersteinrichtung kommt Bluetooth für die Einbindung zum Einsatz; anschließend kann das Smart Meter über Wi-Fi kommunizieren. Die Gen-2-Version unterstützt zusätzlich RS-485.
Verbinde das Smart Meter entsprechend der App-Anweisungen mit dem lokalen Netzwerk.
Anschließend sollte die App das Gerät als Bestandteil des Energiesystems anzeigen und aktuelle Messwerte abrufen können.
Nach erfolgreicher Verbindung solltest du nicht sofort davon ausgehen, dass jede Phase korrekt erfasst wird.
Kontrolliere zunächst:
Wenn beispielsweise ein Verbraucher eingeschaltet wird und der gemessene Netzbezug in die entgegengesetzte Richtung läuft, sollte die Installation noch einmal geprüft werden.
Ist für das Smart Meter oder das zugehörige SOLIX-System ein Firmware-Update verfügbar, sollte dieses über die App durchgeführt werden.
Gerade beim Smart Meter Gen 2 können Firmware-Versionen relevant sein, weil Anker Funktionen wie die automatische Korrektur von Verdrahtungsfehlern softwareseitig erweitert.
Eine gute Anker Smart Meter Bedienungsanleitung endet nicht mit dem Einbau.
Der wichtigste Funktionstest besteht darin, die angezeigten Messwerte mit realen Änderungen im Haushalt zu vergleichen.
Ein einfaches Beispiel:
Läuft dein Haushalt zunächst mit einer Grundlast von etwa 300 W und du schaltest anschließend einen Verbraucher mit ungefähr 1.500 W hinzu, sollte sich die gemessene Leistung entsprechend deutlich verändern.
Dabei geht es nicht darum, dass jeder Wert exakt dem Typenschild des Verbrauchers entspricht. Entscheidend ist, dass:
Beim aktuellen Smart Meter Gen 2 können über unterstützte Systeme unter anderem Gesamtwirkleistung sowie Leistung, Strom und Spannung für die einzelnen Phasen überwacht werden.
Wenn der Anker Smart Meter nach der Installation nicht funktioniert, liegt das häufig nicht am Gerät selbst, sondern an Verdrahtung, Phasenzuordnung oder Kommunikation.
Prüfe zunächst, ob das Gerät mit Strom versorgt wird und ob Bluetooth beziehungsweise Wi-Fi für die Einrichtung verfügbar sind.
Bei Netzwerkproblemen kann außerdem ein Neustart der Netzwerk-Konfiguration beziehungsweise erneutes Hinzufügen des Geräts erforderlich sein.
Dann sollte geprüft werden, ob:
Hier ist die Pfeilrichtung des Anker Smart Meters beziehungsweise des Stromwandlers ein naheliegender Prüfpunkt.
Eine umgekehrte CT-Ausrichtung kann zu einer falschen Interpretation der Stromrichtung führen. Beim Smart Meter Gen 2 soll die adaptive Fehlerkorrektur solche vollständig umgekehrten CTs künftig für bestimmte Anker-Systeme automatisch erkennen können.
Dann kann eine Phasenvertauschung vorliegen. Beispielsweise misst CT L1 tatsächlich Phase L2, während die Spannung von L1 ausgewertet wird.
Auch diese Art von Zuordnungsfehler nennt Anker beim Smart Meter Gen 2 ausdrücklich als typischen Installationsfehler.
Hier sollte zusätzlich geprüft werden, ob das Smart Meter mit dem verwendeten Anker-System kompatibel und innerhalb der App korrekt dem Energiesystem zugeordnet wurde.
Die Kompatibilität unterscheidet sich zwischen den Generationen. Für das ursprüngliche Smart Meter nennt Anker beispielsweise bestimmte Solarbank-2-Systeme als unterstützte Geräte und weist darauf hin, dass nicht beliebige Fremd-Wechselrichter oder Speicher damit kommunizieren.
Beim Anker Smart Meter Einbau entscheidet die korrekte Installation darüber, ob dein SOLIX-System Haushaltsverbrauch, Netzbezug und Einspeisung zuverlässig erkennt.
Besonders wichtig sind dabei die korrekte Zuordnung von L1, L2 und L3, die passenden Stromwandler, deren richtige Orientierung und anschließend die Kontrolle der Messwerte in der Anker-App.
Den elektrischen Teil des Anker Smart Meter Anschließens solltest du einer qualifizierten Elektrofachkraft überlassen. Danach kannst du die App-Konfiguration, Messwertkontrolle und Systemüberwachung selbst durchführen.
Wer bereits den neueren Smart Meter Gen 2 verwendet, sollte außerdem immer die genau zu diesem Modell gehörende Anker SOLIX Smart Meter Anleitung verwenden, weil sich Bauform, Anschlussvarianten und Funktionen gegenüber der ersten Generation unterscheiden.
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