Technik

Zendure SolarFlow 800 Pro Test 2026: Erfahrungen, Datenblatt & Vergleich zur Pro 2

Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen am Balkongeländer und Zendure SolarFlow 800 Pro Speicher auf einem sonnigen Stadtbalkon.

Das Wichtigste in Kürze

Der Zendure SolarFlow 800 Pro ist ein leistungsstarker Balkonkraftwerk-Speicher mit 1,92 kWh Kapazität, integriertem 800-Watt-Wechselrichter, vier MPPTs und bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung. Er ist nach IP65 geschützt, auf bis zu 11,52 kWh erweiterbar und bietet einen 1.000-W-Off-Grid-Ausgang.

Wichtig für Neukäufer: Der SolarFlow 800 Pro wurde inzwischen durch den Zendure SolarFlow 800 Pro 2 abgelöst. Wer heute ein neues System kauft, sollte deshalb zuerst den Nachfolger vergleichen.

Der Zendure SolarFlow 800 Pro gehört zu den bekanntesten Speicherlösungen für Balkonkraftwerke. Das System kombiniert einen integrierten 1,92-kWh-Speicher, einen 800-Watt-Wechselrichter, vier MPPTs, Plug-and-Play-Installation und eine Notstromfunktion mit 1.000 W AC-Ausgang. Genau deshalb ist ein Zendure SolarFlow 800 Pro Test für viele Nutzer spannend, die ihr Balkonkraftwerk nicht nur tagsüber nutzen, sondern Solarstrom auch abends verbrauchen möchten.

Gleichzeitig ist wichtig zu erwähnen: Der Zendure SolarFlow 800 Pro wurde inzwischen durch den Zendure SolarFlow 800 Pro 2 abgelöst. Wer heute neu kauft, sollte deshalb nicht nur auf den ursprünglichen 800 Pro schauen, sondern vor allem prüfen, ob sich direkt der Nachfolger lohnt. In diesem Artikel vergleichen wir beide Modelle, ordnen die technischen Daten ein und zeigen, für wen der Speicher weiterhin interessant ist.

Du findest hier einen Überblick über das Zendure SolarFlow 800 Pro Datenblatt, technische Daten, Erfahrungen aus der Praxis, Stärken und Schwächen, Preisentwicklung, Inbetriebnahme, Home-Assistant-Integration und Alternativen wie Anker Solarbank 3 Pro oder Marstek Venus E 3.0.

Zendure SolarFlow 800 Pro auf einen Blick

Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, für welche Anlagen der Zendure SolarFlow 800 Pro ausgelegt ist. Neben der Speicherkapazität sind vor allem PV-Eingangsleistung, Anzahl der MPPTs, AC-Leistung, Erweiterbarkeit und Wirkungsgrad entscheidend.

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

Merkmal Zendure SolarFlow 800 Pro
Batterietechnologie LiFePO₄
Speicherkapazität 1.920 Wh
Bidirektionale AC-Leistung 800 W
Off-Grid-Leistungspeak 1.000 W
Max. PV-Eingangsleistung 2.640 W
Anzahl MPPT 4
Eingangsspannung 14–55 V
Max. Wirkungsgrad bis zu 96 %
Ausgangsspannung 230 V
Nennfrequenz 50 Hz
Ladetemperatur 0 °C bis 55 °C
Entladetemperatur −20 °C bis 55 °C
Schutzart IP65
Konnektivität WLAN 2,4 GHz & Bluetooth
Speicherkompatibilität AB1000, AB1000S, AB2000, AB2000S, AB2000X
Erweiterbarkeit bis 11,52 kWh
Maße 338,6 × 226 × 358 mm
Gewicht 25,9 kg
Lieferumfang Speicher, 3 m 10A AC-Netzkabel, Montageset, Benutzerhandbuch

Mit 1,92 kWh Speicherkapazität ist der SolarFlow 800 Pro deutlich mehr als ein kleiner Zusatzakku. Besonders interessant sind die vier MPPTs und bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung, weil damit mehrere Solarmodule und unterschiedliche Ausrichtungen flexibel eingebunden werden können.

Der integrierte 800-Watt-Wechselrichter übernimmt die AC-Seite, während der 1.000-W-Off-Grid-Ausgang bei einem Stromausfall ausgewählte Verbraucher versorgen kann. Zusätzlich lässt sich das System mit kompatiblen Zusatzbatterien auf bis zu 11,52 kWh erweitern.

Zendure SolarFlow 800 Pro Erfahrungen aus der Praxis

Beim Zendure SolarFlow 800 Pro zeigen Nutzerberichte ein insgesamt positives Bild der Hardware. Besonders häufig genannt werden die flexible Einbindung mehrerer Solarmodule, die gute Alltagstauglichkeit und die einfache Überwachung des Systems. In einem Zendure-Forum berichtet ein Nutzer beispielsweise von einem Setup mit vier 500-W-Modulen und Shelly 3EM, bei dem der 1,92-kWh-Speicher an sonnigen Tagen bereits am späten Vormittag vollständig geladen ist.

Auch die lokale Steuerung wird von technisch versierten Nutzern hervorgehoben. Für den SolarFlow 800 Pro gibt es Möglichkeiten zur lokalen Einbindung in Home Assistant; Nutzer berichten von HTTP-/REST- und MQTT-basierten Lösungen, teilweise sogar komplett ohne Cloud-Abhängigkeit. Zendure stellt zudem eine eigene Home-Assistant-Integration bereit.

Kritik gibt es eher auf der Softwareseite. In Zendure-Foren werden Batteriemanagement, einzelne SoC-Anzeigen, App-Logik und Steuerungsverhalten diskutiert. Ein Teil dieser Probleme betrifft offenbar eher Anzeige oder Kommunikation als die eigentliche Hardware.

Auch bei der PV-Nutzung hängt die Erfahrung stark vom konkreten Setup ab. In Foren werden Fragen zu Ost-West-Ausrichtung, MPPT-Verhalten, AC-Ladung und Schwachlicht diskutiert. Gerade bei komplexeren Modulkonfigurationen lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Ausrichtung, Verschattung und Steuerung.

Unterm Strich sprechen die Erfahrungen für eine starke und flexible Hardwarebasis. Wer Wert auf lokale Smart-Home-Integration legt, findet beim SolarFlow 800 Pro besonders viele Möglichkeiten. Gleichzeitig sollte man bei Software, App und Feineinstellungen etwas mehr Bereitschaft zur Einrichtung mitbringen.

Zendure SolarFlow 800 Pro Erfahrungen: Für wen lohnt sich der Speicher?

Die Zendure SolarFlow 800 Pro Erfahrungen zeigen: Der Speicher lohnt sich vor allem für Haushalte mit mehreren Solarmodulen und einem spürbaren Stromverbrauch am Abend. Wer nur ein kleines Balkonkraftwerk mit geringem Überschuss betreibt, wird die 1,92 kWh Speicherkapazität dagegen nicht immer vollständig nutzen.

Besonders passend ist der SolarFlow 800 Pro für:

  • Balkonkraftwerke mit mehreren Modulen
  • Haushalte mit höherem Grundverbrauch
  • Nutzer mit regelmäßigem Abendverbrauch
  • Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung
  • Nutzer, die eine erweiterbare Speicherlösung suchen
  • Haushalte, die Wert auf IP65 und Outdoor-Tauglichkeit legen
  • Käufer, für die Notstrom für kleinere Verbraucher interessant ist
  • Smart-Home-Nutzer mit Interesse an Verbrauchsoptimierung

Ein zusätzlicher Vorteil ist die transparente Überwachung von Erzeugung, Speicherstand und Verbrauch. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen, wann Solarstrom gespeichert oder genutzt wird und wie sich der Eigenverbrauch im Alltag optimieren lässt.

Weniger sinnvoll ist der Speicher, wenn kaum Solarüberschuss entsteht. Wer nur ein sehr kleines Modul-Setup nutzt oder tagsüber ohnehin fast den gesamten Solarstrom direkt verbraucht, sollte vor dem Kauf prüfen, ob ein Speicher dieser Größe wirtschaftlich sinnvoll ist.

Stärken und Schwächen im Zendure SolarFlow 800 Pro Test

Der Zendure SolarFlow 800 Pro bringt technisch viel mit, ist aber nicht für jedes Balkonkraftwerk automatisch die beste Wahl. Die wichtigsten Stärken und Schwächen zeigen, wo das System besonders überzeugt und wo die Grenzen liegen.

+ SolarFlow 800 Pro – Stärken

  • 1,92 kWh Speicherkapazität für Grundlast und Abendverbrauch
  • 4 MPPTs für flexible Modulbelegung
  • Bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung
  • Integrierter 800-Watt-Wechselrichter
  • LiFePO₄-Batterietechnologie
  • Bis zu 96 % PV-zu-Batterie-Wirkungsgrad laut Hersteller
  • IP65-Schutzklasse
  • Plug-and-Play-Inbetriebnahme
  • WLAN und Bluetooth integriert
  • Mit mehreren Zendure-Zusatzbatterien kompatibel
  • Auf bis zu 11,52 kWh erweiterbar
  • Bis zu 1.000 W Off-Grid-Leistung

SolarFlow 800 Pro – Schwächen

  • Inzwischen durch den SolarFlow 800 Pro 2 abgelöst
  • Mit rund 25,9 kg vergleichsweise schwer
  • Für kleine Balkonkraftwerke mit wenig Solarüberschuss möglicherweise überdimensioniert
  • Volle Leistungsfähigkeit setzt ein passend dimensioniertes PV-Setup voraus
  • App, Smart Meter und erweiterte Steuerungsfunktionen können zusätzliche Einrichtung erfordern

Der größte Nachteil des SolarFlow 800 Pro liegt heute weniger in der Hardware als in seiner Modellgeneration. Technisch bietet der Speicher weiterhin starke Werte. Wer 2026 neu kauft, sollte ihn aber direkt mit dem aktuellen SolarFlow 800 Pro 2 vergleichen.

SolarFlow 800 Pro vs. SolarFlow 800 Pro 2: Was ist neu und lohnt sich das Upgrade?

Der SolarFlow 800 Pro 2 löst den ursprünglichen SolarFlow 800 Pro als aktuelle Modellgeneration ab. Viele Grundwerte bleiben gleich: Beide Systeme bieten 1,92 kWh Speicherkapazität, vier MPPTs, bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung, 800 W Netzleistung und bis zu 1.000 W Notstromleistung. Der Pro 2 verbessert jedoch einzelne Punkte bei Leistung, Bauform und aktueller Systemgeneration.

Merkmal SolarFlow 800 Pro SolarFlow 800 Pro 2
Modellgeneration Vorgängermodell aktueller Nachfolger
Speicherkapazität 1.920 Wh 1.920 Wh
Batterietechnologie LiFePO₄ LiFePO₄
AC-Leistung im Netzbetrieb 800 W bidirektional 800 W
Notstrom / Inselbetrieb bis 1.000 W bis 1.000 W
Max. PV-Eingangsleistung 2.640 W 2.640 W
(4 × 660 W)
MPPTs 4 4
Lade-/Entladeleistung nicht separat wie beim Pro 2 ausgewiesen 1.440 W ohne Zusatzbatterie
bis 2.000 W mit Zusatzbatterie
PV-Eingangsspannung 14–55 V bis 55 V
Start ab 14 V
Erweiterbarkeit bis 11,52 kWh bis 11,52 kWh
Schutzart IP65 IP65
Konnektivität WLAN 2,4 GHz & Bluetooth WLAN 2,4 GHz & Bluetooth
Maße 338,6 × 226 × 358 mm 392,7 × 236,3 × 276 mm
Gewicht 25,9 kg 22,6 kg
Einordnung sinnvoll für Bestandsnutzer bessere Wahl für Neukäufer
800 Pro ansehen Pro 2 ansehen

Für Bestandsnutzer ist ein Upgrade nicht automatisch notwendig. Der SolarFlow 800 Pro bietet weiterhin starke Grundwerte und bleibt mit mehreren Zendure-Zusatzbatterien kompatibel. Wer bereits ein funktionierendes System besitzt, gewinnt durch den Wechsel also nicht plötzlich doppelte Kapazität oder deutlich mehr PV-Eingangsleistung.

Für Neukäufer ist der SolarFlow 800 Pro 2 dagegen klar die sinnvollere Wahl. Er ist die aktuelle Modellgeneration, leichter und bietet eine klar ausgewiesene höhere Lade- und Entladeleistung. Da der ursprüngliche SolarFlow 800 Pro bei Balkonstrom zudem bereits als abgelöst und ausverkauft geführt wird, spricht beim Neukauf wenig für das Vorgängermodell.

Preisentwicklung und aktueller Preis des Zendure SolarFlow 800 Pro

Der Preis des Zendure SolarFlow 800 Pro ist inzwischen stark von seiner Ablösung durch den SolarFlow 800 Pro 2 geprägt. Während das Vorgängermodell nur noch als Restbestand beziehungsweise bei einzelnen Händlern erhältlich ist, steht inzwischen der Pro 2 im Mittelpunkt des aktuellen Sortiments.

Bei Balkonstrom® ist der SolarFlow 800 Pro derzeit mit 449 € statt 499 € gelistet, allerdings ausverkauft. Der aktuelle SolarFlow 800 Pro 2 liegt bei 499 € statt 639 €. Damit beträgt der Unterschied zwischen beiden Modellen beim derzeit ausgewiesenen Angebotspreis nur 50 €.

Auch im Preisvergleich liegen beide Modellgenerationen aktuell relativ nah beieinander. Das spricht für Neukäufer zusätzlich für den Pro 2: Wenn der Preisunterschied gering ist, bietet das aktuelle Modell die sinnvollere langfristige Kaufoption.

Modell Aktueller Preis bei Balkonstrom® Status
SolarFlow 800 Pro 449 € statt 499 € ausverkauft / Vorgängermodell
SolarFlow 800 Pro 2 499 € statt 639 € aktueller Nachfolger

 

Für Neukäufer ist der Preisabstand damit aktuell zu gering, um das Vorgängermodell allein wegen des Preises zu bevorzugen. Interessant bleibt der SolarFlow 800 Pro vor allem als deutlich reduzierter Restbestand. Ansonsten ist der Pro 2 die naheliegendere Wahl.

Zendure SolarFlow 800 Pro Datenblatt und Downloads

Die technischen Daten des Zendure SolarFlow 800 Pro stellt Zendure ausführlich auf der offiziellen Produktseite bereit. Dort finden sich unter anderem Angaben zu 1.920 Wh Speicherkapazität, vier MPPTs, bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung, 800 W AC-Ausgangsleistung und 1.000 W im Inselbetrieb.

Für den aktuellen SolarFlow 800 Pro 2 stehen zusätzlich Dokumente im Balkonstrom® Downloadcenter zur Verfügung. Dort können derzeit das Benutzerhandbuch und die Konformitätserklärung heruntergeladen werden.

Wer technische Details vor Kauf oder Installation prüfen möchte, sollte immer die Unterlagen des jeweiligen Modells verwenden, da sich SolarFlow 800 Pro und SolarFlow 800 Pro 2 in einzelnen technischen Punkten unterscheiden.

Technische Daten zum SolarFlow 800 Pro ansehen 
Downloads zum SolarFlow 800 Pro 2 

Anschluss und Inbetriebnahme in Kürze

Die Inbetriebnahme des Zendure SolarFlow 800 Pro ist auf eine einfache Plug-and-Play-Nutzung ausgelegt. Trotzdem sollten Standort, elektrische Anschlüsse und die App-Einrichtung sorgfältig vorgenommen werden.

Zum Lieferumfang gehören:

  • 1 × Zendure SolarFlow 800 Pro
  • 1 × 3 m 10A AC-Netzkabel
  • 1 × Montageset
  • 1 × Benutzerhandbuch

Die Inbetriebnahme in Kurzform:

  1. Geeigneten Standort wählen
  2. Gerät standsicher und möglichst geschützt aufstellen
  3. Solarmodule gemäß Anleitung anschließen und technische Grenzwerte beachten
  4. AC-Netzkabel verbinden
  5. Zendure App installieren
  6. Gerät per WLAN oder Bluetooth hinzufügen
  7. Speicher- und Leistungsdaten kontrollieren
  8. Lade- und Entladeverhalten konfigurieren
  9. Optional ein kompatibles Strommessgerät einbinden
  10. Funktion und Energieflüsse im Alltag überprüfen

Auch bei einer Plug-and-Play-Lösung sollte die Bedienungs- und Installationsanleitung vor der Inbetriebnahme vollständig gelesen werden. Besonders wichtig sind die Vorgaben zu Eingangsspannung, Temperaturbereich, Aufstellort, Kabeln und Notstrombetrieb.

Home Assistant Integration für SolarFlow 800 Pro

Die Home-Assistant-Integration ist vor allem für Nutzer interessant, die ihren SolarFlow 800 Pro über die Zendure App hinaus überwachen und automatisieren möchten. So lassen sich beispielsweise Speicherstand, Lade- und Entladeverhalten sowie Energieflüsse in eigenen Dashboards darstellen und mit Smart-Home-Regeln verknüpfen.

In Kombination mit einem Strommessgerät kann Home Assistant dabei helfen, den Eigenverbrauch gezielter zu optimieren und Lade- beziehungsweise Entladevorgänge besser an den tatsächlichen Verbrauch anzupassen.

Für Einsteiger reicht die Zendure App in vielen Fällen aus. Home Assistant eignet sich vor allem für technisch versierte Nutzer, die individuelle Automationen, Dashboards oder komplexere Steuerungslogiken umsetzen möchten.

Mehr erfahren: Zendure Home Assistant Integration

Zendure SolarFlow 800 Pro vs. Konkurrenz: Anker Solarbank 3 Pro und Marstek Venus E 3.0

Der Zendure SolarFlow 800 Pro konkurriert vor allem mit modernen All-in-One-Speichern von Anker und Marstek. Die Systeme verfolgen allerdings unterschiedliche Schwerpunkte: Zendure setzt stark auf Modularität und flexible PV-Anbindung, Anker auf ein integriertes Gesamtökosystem und Marstek auf hohe Speicherkapazität zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Anker Solarbank 3 Pro startet beispielsweise mit rund 2,7 kWh und ist deutlich weiter erweiterbar, während die Marstek Venus E 3.0 bereits 5,12 kWh Grundkapazität bietet.

Merkmal Zendure SolarFlow 800 Pro Anker SOLIX Solarbank 3 Pro Marstek Venus E 3.0
Typischer Fokus modularer Balkonkraftwerk-Speicher integriertes Speicher- und Energiemanagement-System großer AC-gekoppelter Speicher
Grundkapazität 1,92 kWh ca. 2,7 kWh 5,12 kWh
PV-Anbindung 4 MPPTs, bis 2.640 W direkte PV-Anbindung mit mehreren Eingängen AC-gekoppelt, keine direkten PV-Eingänge
Erweiterbarkeit bis 11,52 kWh bis rund 16 kWh bis 15,36 kWh
App & Steuerung Zendure App, Smart Meter, Home Assistant möglich starker App- und Systemfokus Marstek App, Smart Meter und Energiesteuerung
Notstrom / Backup bis 1.000 W Off-Grid-Leistung Backup-Funktion je nach Setup leistungsstarke Backup-Funktion
Besondere Stärke flexible Modulbelegung und Zendure-Ökosystem starke Systemintegration und App-Steuerung sehr hohe Grundkapazität
Besonders geeignet für Nutzer mit mehreren Modulen und modularer Ausbauplanung Nutzer, die ein stark integriertes Gesamtsystem möchten Haushalte mit hohem Speicherbedarf
Zendure ansehen Anker ansehen Marstek ansehen

Der SolarFlow 800 Pro bleibt besonders interessant, wenn mehrere Solarmodule flexibel angebunden und das System später erweitert werden sollen. Die Anker Solarbank 3 Pro ist stärker auf ein integriertes Gesamtökosystem ausgerichtet, während die Marstek Venus E 3.0 vor allem durch ihre deutlich höhere Grundkapazität auffällt. Welche Lösung besser passt, hängt deshalb vor allem von vorhandener PV-Leistung, gewünschter Speichergröße und dem bevorzugten Ökosystem ab.

Einen ausführlicheren Überblick findest du in unserem Balkonkraftwerk Speicher Vergleich 2026.

Fazit: Zendure SolarFlow 800 Pro Test mit klarer Empfehlung zum Nachfolger

Der Zendure SolarFlow 800 Pro bleibt technisch ein leistungsfähiger Balkonkraftwerk-Speicher. 1,92 kWh Kapazität, vier MPPTs, bis zu 2.640 W PV-Eingangsleistung, Erweiterbarkeit und Notstromfunktion machen ihn besonders für Haushalte mit mehreren Modulen und höherem Abendverbrauch interessant.

Auch die Erfahrungen aus der Praxis sprechen für eine starke Hardwarebasis. Etwas mehr Aufmerksamkeit können dagegen App, Steuerung und komplexere Einstellungen erfordern. Entscheidend ist außerdem, dass der Speicher ausreichend Solarüberschuss bekommt – für sehr kleine Balkonkraftwerke kann die Kapazität überdimensioniert sein.

Für Neukäufer ist inzwischen jedoch der Zendure SolarFlow 800 Pro 2 die sinnvollere Wahl. Der ursprüngliche SolarFlow 800 Pro wurde abgelöst und bleibt vor allem für Bestandsnutzer oder stark reduzierte Restbestände interessant.

Weitere Zendure Speicher, Zusatzbatterien und passendes Zubehör findest du direkt in unserem Zendure Sortiment.

FAQ

Rebecca Elers

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Drei unterschiedlich große EcoFlow-Powerstations auf einem Holztisch vor Solarmodulen, mit Laptop und Smartphone in einer sonnigen Outdoor-Umgebung.
Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen außen am Balkongeländer und Marstek Stromspeicher auf einem sonnigen Stadtbalkon an einem Wohngebäude.

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Unsere Balkonkraftwerk-Sets

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Zendure SolarFlow 800 Pro 2

  • 1920 Wh Speicherkapazität
  • Auf 11,5 kWh erweiterbar
  • Notstromfähig
  • 1920 Wh Speicherkapazität
  • Auf 11,5 kWh erweiterbar
  • Notstromfähig
639 € 499 €

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    gilt für Anker SOLIX Solarbank Max AC + Anker BP7000, EcoFlow STREAM Ultra X, Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 PRO + Anker BP5000, Marstek Venus E 3.0+4.0, SunEnergyXT 500/ 500 Pro/ B500, Zendure SolarFlow 4000 Mix Pro,  Zendure SolarFlow 4000 Mix AC+, Hoymiles HiBattery 4020 X/AC/S
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