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Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, läuft in vielen Wohnungen irgendwann die Klimaanlage. Gleichzeitig scheint genau dann besonders viel Sonne – also ausgerechnet dann, wenn ein Balkonkraftwerk besonders viel Strom erzeugen kann. Da liegt die Frage nahe: Kann man eine Klimaanlage mit Balkonkraftwerk betreiben und damit die Stromkosten beim Kühlen senken?
Die kurze Antwort lautet: Ja, unter den richtigen Bedingungen kann ein Balkonkraftwerk einen spürbaren Teil des Klimaanlagen-Stroms direkt abdecken – besonders tagsüber bei guter Sonneneinstrahlung. Wie hoch der Anteil ist, hängt von der Leistung der Anlage, dem Stromverbrauch der Klimaanlage, der Tageszeit und der Frage ab, ob zusätzlich ein Speicher vorhanden ist.
Besonders spannend ist das Zusammenspiel deshalb, weil Kühlbedarf und Solarertrag oft gleichzeitig auftreten. An heißen, sonnigen Tagen produziert ein Balkonkraftwerk am meisten Strom – und genau dann wird die Klimaanlage häufig genutzt. Wer die Anlage passend dimensioniert und den Verbrauch gut einschätzt, kann seine Klimaanlage dadurch deutlich günstiger betreiben.
Noch flexibler wird die Kombination mit einem Balkonkraftwerk-Speicher, zum Beispiel von Anker SOLIX oder EcoFlow. Dann lässt sich überschüssiger Solarstrom tagsüber zwischenspeichern und später nutzen, wenn die Sonne schwächer wird oder die Klimaanlage am Abend weiterlaufen soll.
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Ob ein Balkonkraftwerk für eine Klimaanlage reicht, hängt vor allem davon ab, wieviel Watt die Klimaanlage im Betrieb benötigt. Moderne Splitgeräte arbeiten oft deutlich effizienter als mobile Monoblock-Geräte. Eine kleine Split-Klimaanlage kann im laufenden Betrieb teilweise mit wenigen hundert Watt auskommen, während eine mobile Klimaanlage je nach Modell schnell 800 bis 1.500 Watt oder mehr aufnehmen kann.
Ein Balkonkraftwerk darf in Deutschland aktuell bis zu 800 Watt Wechselrichterleistung ins Hausnetz einspeisen. Die angeschlossene Modulleistung darf bei steckerfertigen Solaranlagen höher liegen, nämlich bis zu 2.000 Watt. Dadurch kann ein Balkonkraftwerk an sonnigen Tagen über längere Zeit nahe an der maximalen Einspeiseleistung arbeiten, auch wenn Wolken, Ausrichtung oder Modulneigung den Ertrag zwischendurch senken.
Wer sich fragt, wieviel Watt bei einem Balkonkraftwerk sinnvoll sind, sollte deshalb nicht nur auf die Maximalleistung schauen. Entscheidend ist, wie viel Leistung zur typischen Nutzungszeit tatsächlich ankommt und wie viel Strom die Klimaanlage gleichzeitig benötigt.
In der Praxis bedeutet das: Eine sparsame Klimaanlage lässt sich tagsüber oft teilweise oder zeitweise sehr gut mit einem Balkonkraftwerk betreiben. Bei einem größeren oder ineffizienten Gerät reicht die Leistung dagegen meist nicht aus, um den kompletten Verbrauch dauerhaft zu decken. Dann kommt ein Teil des Stroms weiterhin aus dem Netz.
Wichtig ist auch, dass ein Balkonkraftwerk den Strom nicht gezielt nur an die Klimaanlage liefert. Der Solarstrom wird ins Hausnetz eingespeist und dort von den gerade laufenden Verbrauchern genutzt. Läuft gleichzeitig der Kühlschrank, der Router, ein Computer oder die Waschmaschine, verteilt sich der erzeugte Strom automatisch auf diese Geräte.
Ein einfaches Beispiel: Produziert das Balkonkraftwerk gerade 700 Watt und die Klimaanlage benötigt 900 Watt, kommen rechnerisch 700 Watt vom eigenen Solarstrom und 200 Watt aus dem Netz. Benötigt die Klimaanlage nur 500 Watt, können die übrigen 200 Watt direkt andere Verbraucher im Haushalt versorgen.
Der Stromverbrauch einer Klimaanlage unterscheidet sich stark nach Gerätetyp, Raumgröße, Dämmung, Außentemperatur und gewünschter Zieltemperatur. Bei einer Klimaanlage ist der Stromverbrauch deshalb nicht nur eine Frage der Wattzahl auf dem Typenschild, sondern auch der tatsächlichen Laufzeit.
Mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch sind in vielen Mietwohnungen beliebt, weil sie ohne feste Installation genutzt werden können. Ihr Nachteil: Sie führen warme Luft durch den Schlauch nach draußen ab, wodurch oft wieder warme Außenluft in den Raum nachströmt. Dadurch muss das Gerät mehr arbeiten. Bei mobilen Klimaanlagen ist der Stromverbrauch deshalb häufig höher als bei effizienteren Splitgeräten.
Split-Klimaanlagen bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit. Sie sind in der Regel effizienter, weil die warme Luft nicht über einen Abluftschlauch aus dem Fenster geführt wird. Viele moderne Splitgeräte arbeiten außerdem mit Inverter-Technologie und passen ihre Leistung an den tatsächlichen Kühlbedarf an. Das senkt den Stromverbrauch, vor allem wenn die Anlage nicht ständig auf voller Leistung laufen muss.
Als grobe Orientierung kann man mit folgenden Werten rechnen:
|
Gerätetyp |
Typische Leistungsaufnahme im Betrieb |
Einschätzung für Balkonkraftwerk |
|
Kleine Split-Klimaanlage |
ca. 300 bis 800 Watt |
Sehr gut kombinierbar, vor allem tagsüber |
|
Größere Split-Klimaanlage |
ca. 800 bis 1.500 Watt |
Teilweise kombinierbar, Netzstromanteil wahrscheinlich |
|
Mobile Klimaanlage / Monoblock |
ca. 800 bis 2.000 Watt |
Balkonkraftwerk kann unterstützen, reicht aber oft nicht komplett |
|
Luftkühler ohne Kompressor |
oft deutlich unter 100 Watt |
Sehr geringer Verbrauch, aber keine echte Klimaanlage |
Wer ein Balkonkraftwerk plant, sollte deshalb zuerst prüfen, wieviel Watt die Klimaanlage benötigt und wie viele Watt das Balkonkraftwerk unter realen Bedingungen liefern kann. Ein 800-Watt-Wechselrichter passt gut zu vielen Haushalten, weil er die gesetzlich erlaubte Einspeiseleistung ausnutzt. Noch wichtiger ist aber die Modulleistung: Mehr Solarmodule sorgen dafür, dass auch bei nicht perfekter Ausrichtung oder leichter Bewölkung häufiger genug Leistung anliegt.
Ein Balkonkraftwerk mit vier Modulen kann im Sommer deutlich stabiler hohe Erträge liefern als ein kleines Set mit nur einem Modul. Gerade wenn eine Klimaanlage tagsüber mehrere Stunden laufen soll, ist diese Reserve entscheidend.
Wer eine Split-Klimaanlage mit Balkonkraftwerk betreiben möchte, hat meist die bessere Ausgangslage. Splitgeräte sind im Kühlbetrieb häufig effizienter und erreichen mit weniger Strom mehr Kühlleistung. Dadurch passt eine Split-Klimaanlage oft besser zu einem Balkonkraftwerk als ein mobiles Gerät.
Auch hier stellt sich die praktische Frage: Wie viel Watt sollten es beim Balkonkraftwerk sein, wenn eine Klimaanlage regelmäßig laufen soll? Für eine sparsame Split-Klimaanlage kann ein leistungsstarkes Balkonkraftwerk im Sommer einen relevanten Teil des Strombedarfs abdecken. Bei mobilen Geräten mit hoher Leistungsaufnahme ist dagegen häufiger zusätzlicher Netzstrom nötig.
Eine Kombination aus Split-Klimaanlage und Balkonkraftwerk ist besonders interessant, wenn die Klimaanlage tagsüber läuft, während die Solarmodule Strom erzeugen. Dann kann ein großer Teil des Verbrauchs direkt über den eigenen Solarstrom gedeckt werden. Das gilt vor allem dann, wenn die Klimaanlage nicht permanent auf maximaler Leistung arbeitet, sondern die Raumtemperatur nur hält.
Mobile Klimaanlagen haben dafür andere Vorteile. Sie sind flexibel, vergleichsweise schnell einsatzbereit und benötigen keine feste Installation durch einen Fachbetrieb. Für Mietwohnungen kann das ein wichtiges Argument sein. Der Nachteil ist der höhere Stromverbrauch und die oft geringere Effizienz, insbesondere wenn der Abluftschlauch nur provisorisch aus dem Fenster geführt wird.
Die Entscheidung hängt deshalb weniger davon ab, ob ein Balkonkraftwerk mit Klimaanlage grundsätzlich funktioniert. Entscheidend ist eher, welches Gerät zum Haushalt passt:
|
Kriterium |
Mobile Klimaanlage |
Split-Klimaanlage |
|
Installation |
Einfach, meist ohne Fachbetrieb |
Feste Installation durch Fachkraft nötig |
|
Effizienz |
Eher geringer |
Meist deutlich höher |
|
Stromverbrauch |
Oft höher |
Häufig niedriger |
|
Mietwohnung |
Praktisch, aber nicht immer effizient |
Zustimmung des Vermieters nötig |
|
Kombination mit Balkonkraftwerk |
Unterstützend möglich |
Meist besser geeignet |
|
Geräuschentwicklung |
Gerät steht komplett im Raum |
Außeneinheit außerhalb des Raums |
Wenn es nur um gelegentliche Kühlung an wenigen Tagen geht, kann eine mobile Klimaanlage ausreichen. Wer jedoch regelmäßig im Sommer kühlen möchte, sollte den höheren Stromverbrauch einplanen. Für Eigentümer oder Haushalte mit Installationsmöglichkeit ist eine Split-Klimaanlage mit Balkonkraftwerk oft die effizientere Lösung.
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Eine Klimaanlage wird nicht direkt an die Solarmodule angeschlossen. Auch wenn häufig danach gesucht wird, ob man eine Klimaanlage mit Solar betreiben kann, funktioniert ein normales Balkonkraftwerk anders: Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, der Wechselrichter wandelt ihn in haushaltsüblichen Wechselstrom um, und dieser Strom wird über eine Steckdose ins Hausnetz eingespeist.
Die Klimaanlage wird anschließend ganz normal an eine geeignete Steckdose angeschlossen. Sie nutzt automatisch den Strom, der im Haushalt gerade verfügbar ist. Produziert das Balkonkraftwerk in diesem Moment Strom, wird dieser vorrangig im Haushalt verbraucht. Reicht er nicht aus, ergänzt das öffentliche Netz die fehlende Leistung.
So läuft die Kombination in der Praxis ab:
Das Balkonkraftwerk wird an Balkon, Dach, Fassade oder im Garten montiert.
Die Solarmodule erzeugen bei Sonneneinstrahlung Gleichstrom.
Der Mikro-Wechselrichter wandelt den Strom in Wechselstrom um.
Der Strom wird ins Hausnetz eingespeist.
Die Klimaanlage verbraucht den verfügbaren Strom aus dem Hausnetz.
Überschüssiger Bedarf wird automatisch aus dem öffentlichen Netz gedeckt.
Wichtig ist: Eine Klimaanlage sollte immer an einer dafür geeigneten Steckdose betrieben werden. Mehrfachsteckdosen oder überlastete Verlängerungen sind keine gute Lösung, weil Klimageräte je nach Modell eine hohe Leistungsaufnahme haben können. Auch das Balkonkraftwerk selbst sollte fachgerecht montiert und registriert werden.
Wer eine Klimaanlage mit Photovoltaik betreiben möchte, muss außerdem verstehen, dass Solarstrom schwankt. An einem klaren Sommertag kann ein Balkonkraftwerk sehr gute Werte liefern. Ziehen Wolken auf oder steht die Sonne ungünstig, sinkt die Leistung. Die Klimaanlage läuft dann trotzdem weiter, bezieht aber mehr Strom aus dem Netz.
Besonders sinnvoll ist es deshalb, die Kühlung in die sonnigen Stunden zu legen. Wer mittags oder nachmittags vorkühlt, nutzt den Solarstrom direkt und muss abends weniger stark herunterkühlen. Das spart Strom und entlastet das Gerät.
Ein System aus Batteriespeicher und Balkonkraftwerk kann die Kombination aus Solarstrom und Klimaanlage deutlich flexibler machen. Ohne Speicher muss der Strom in dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Mit Speicher kann überschüssiger Solarstrom zwischengespeichert und später genutzt werden.
Das ist besonders praktisch, weil viele Haushalte die Klimaanlage nicht nur mittags, sondern auch am späten Nachmittag oder Abend nutzen. Genau dann sinkt der Solarertrag aber bereits. Ein Speicher kann tagsüber geladen werden und später Strom bereitstellen, wenn die Sonne nicht mehr stark genug scheint.
Für eine Klimaanlage ist ein Speicher vor allem dann sinnvoll, wenn:
tagsüber mehr Solarstrom erzeugt wird, als gerade verbraucht wird,
die Klimaanlage abends oder nachts laufen soll,
der Eigenverbrauch des Balkonkraftwerks erhöht werden soll,
möglichst wenig Solarstrom ungenutzt ins Netz fließen soll,
mehrere größere Verbraucher im Haushalt vorhanden sind.
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher kann eine Klimaanlage je nach Speichergröße, Geräteleistung und Laufzeit auch in den Abendstunden unterstützen. Vor allem bei sparsamen Klimageräten lässt sich so ein größerer Teil des Strombedarfs mit selbst erzeugtem Solarstrom abdecken. Gleichzeitig hilft der Speicher dabei, den Netzstromanteil zu reduzieren und den eigenen Solarstrom besser zu nutzen.
Gerade bei modernen Speicher-Komplettsets ist das interessant. Sie kombinieren Solarmodule, Wechselrichter und Speicher so, dass tagsüber erzeugter Strom nicht sofort verloren geht, wenn gerade kein großer Verbraucher läuft. Wer bereits ein Balkonkraftwerk besitzt, kann außerdem prüfen, ob sich ein Speicher nachrüsten lässt.
Viele suchen nach einer Möglichkeit, eine Klimaanlage mit Solar zu betreiben. Gemeint ist damit in der Regel keine spezielle Geräteklasse, sondern die Idee, den Strom für die Klimaanlage ganz oder teilweise selbst über Solarmodule zu erzeugen. Genau hier kann ein Balkonkraftwerk eine einfache Lösung sein.
Auch die Kombination aus Klimaanlage, Photovoltaik und Set wird häufig gesucht, wenn Nutzer wissen möchten, ob es fertige Pakete für die Kühlung mit eigenem Solarstrom gibt. Ein solches Set aus Photovoltaik-Komponenten und Klimaanlage ist aber nicht dasselbe wie ein normales Balkonkraftwerk. Viele dieser Lösungen sind eher für feste Installationen gedacht und müssen individuell geplant werden.
Für die meisten Haushalte ist ein Balkonkraftwerk die einfachere Lösung, weil es steckerfertig ist und nicht nur die Klimaanlage versorgt. Der Solarstrom kann auch von anderen Geräten genutzt werden, zum Beispiel vom Kühlschrank, Router, Laptop oder der Waschmaschine. Dadurch steigt der Eigenverbrauch, selbst wenn die Klimaanlage gerade nicht läuft.
Wer eine Klimaanlage direkt mit Solar betreiben möchte, muss außerdem beachten, dass die Klimaanlage eine stabile Stromversorgung braucht. Die Solarleistung schwankt aber je nach Wetter und Tageszeit. Deshalb arbeiten viele praxistaugliche Lösungen entweder mit Netzanschluss oder zusätzlichem Speicher.
Ein Balkonkraftwerk ist daher meist kein Ersatz für ein großes, speziell geplantes System aus Klimaanlage, Photovoltaik und Speicher. Es ist aber eine einfache Möglichkeit, den Stromverbrauch einer Klimaanlage im Sommer zu senken. Besonders gut funktioniert das, wenn Kühlbedarf und Solarertrag zeitlich zusammenfallen.
Eine Klimaanlage mit Balkonkraftwerk lohnt sich besonders dann, wenn die Klimaanlage häufig tagsüber läuft. Genau in dieser Zeit produziert die Mini-PV-Anlage im Sommer den meisten Strom. Dadurch kann ein Teil des Verbrauchs direkt gedeckt werden, ohne dass zusätzlicher Netzstrom gekauft werden muss.
Der Effekt ist bei effizienten Geräten besonders stark. Eine sparsame Split-Klimaanlage kann mit einem leistungsstarken Balkonkraftwerk im laufenden Betrieb teilweise sehr gut zusammenpassen. Bei mobilen Klimaanlagen ist der Verbrauch höher, aber auch hier kann das Balkonkraftwerk die Stromkosten reduzieren.
Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt den Effekt: Läuft eine Klimaanlage an einem heißen Sommertag fünf Stunden lang mit durchschnittlich 600 Watt, verbraucht sie etwa 3 kWh Strom. Erzeugt das Balkonkraftwerk in dieser Zeit durchschnittlich 500 Watt, kommen rund 2,5 kWh direkt aus dem eigenen Solarstrom. Aus dem Netz müssten dann nur noch etwa 0,5 kWh bezogen werden.
Bei einem Strompreis von beispielsweise 35 Cent pro kWh würde der Betrieb der Klimaanlage ohne Balkonkraftwerk rund 1,05 Euro kosten. Mit direkt genutztem Solarstrom aus dem Balkonkraftwerk lägen die Netzstromkosten in diesem Beispiel nur noch bei etwa 18 Cent. Je häufiger die Klimaanlage tagsüber läuft und je besser das Balkonkraftwerk ausgerichtet ist, desto stärker fällt die Ersparnis aus.
Für viele Haushalte entsteht der größte Vorteil durch die Kombination aus drei Dingen:
möglichst effiziente Klimaanlage,
leistungsstarkes Balkonkraftwerk mit guter Ausrichtung,
optionaler Speicher für den Abend.
Wer ohnehin über ein Balkonkraftwerk nachdenkt und im Sommer regelmäßig kühlen möchte, sollte den zusätzlichen Strombedarf der Klimaanlage direkt in die Planung einbeziehen. Dabei hilft die einfache Frage: Wieviel Watt braucht die Klimaanlage, und wieviel Watt kann das Balkonkraftwerk zur gewünschten Tageszeit liefern? So lässt sich besser einschätzen, ob ein kleines Set reicht oder ob ein größeres Balkonkraftwerk mit mehreren Modulen sinnvoller ist.
Eine Klimaanlage mit Balkonkraftwerk betreiben ist im Sommer grundsätzlich sinnvoll. Die Klimaanlage verbraucht genau dann viel Strom, wenn ein Balkonkraftwerk besonders hohe Erträge liefern kann. Dadurch lässt sich der Netzstrombezug reduzieren und ein Teil der Kühlung mit eigenem Solarstrom abdecken.
Ob das Balkonkraftwerk die Klimaanlage komplett versorgen kann, hängt vom Gerät und der Situation ab. Eine effiziente Split-Klimaanlage passt deutlich besser zu einem Balkonkraftwerk als eine stromhungrige mobile Klimaanlage. Trotzdem kann auch eine mobile Lösung vom Solarstrom profitieren.
Wer tagsüber kühlt, den Verbrauch kennt und ein ausreichend großes Balkonkraftwerk nutzt, kann die Stromkosten im Sommer spürbar senken. Mit einem Speicher lässt sich der Solarstrom zusätzlich in die Abendstunden verschieben. Damit wird die Kombination aus Balkonkraftwerk und Klimaanlage noch alltagstauglicher.
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