Über 50.000 zufriedene Kunden
Das Anker SOLIX Power Dock ist die zentrale Schnittstelle für größere Anker-Speichersysteme. Statt nur eine einzelne Solarbank als klassisches Balkonkraftwerk zu betreiben, können über das Power Dock mehrere kompatible Solarbank-Einheiten gemeinsam in die Hausinstallation eingebunden werden. Anker erlaubt aktuell den Parallelbetrieb von bis zu vier Solarbank-Geräten; unterstützt werden unter anderem Solarbank 2 Pro, Solarbank 2 Plus, Solarbank 3 und Solarbank 4.
Wichtig ist dabei: Das Power Dock ist kein normales Plug-and-Play-Zubehör. Es wird fest an die Hausinstallation beziehungsweise den Sicherungskasten angebunden und muss laut Anker von einer qualifizierten Elektrofachkraft installiert und registriert werden. Nach der Installation folgt außerdem die Anmeldung des Systems im Marktstammdatenregister.
In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie das System grundsätzlich aufgebaut ist, welche Komponenten du benötigst, wie der Anker SOLIX Power Dock Anschlussplan aussieht, was bei der Installation passiert und wie du das Power Dock anschließend in der Anker-App anmeldest und zusammen mit kompatiblen Solarbank-Einheiten betreibst.
Jetzt kostenlos beraten lassen & Strom sparen
Das Power Dock erweitert eine einzelne Solarbank zu einem größeren Energiesystem. Seine Hauptaufgabe besteht darin, mehrere kompatible Solarbank-Einheiten zusammenzuführen und deren Leistung gemeinsam in die Hausinstallation einzubinden.
Anker gibt an, dass bis zu vier Solarbank-Geräte gleichzeitig angeschlossen und betrieben werden können. Beim Einsatz von Solarbank 3 E2700 Pro sind beispielsweise Konfigurationen mit 1,2 kW, 2,4 kW, 3,6 kW oder 4,8 kW AC-Leistung möglich – abhängig davon, ob eine, zwei, drei oder vier Solarbank-3-Einheiten eingebunden werden.
Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Balkonkraftwerk liegt darin, dass die einzelnen Solarbanks nicht einfach unabhängig voneinander an verschiedenen Steckdosen betrieben werden. Stattdessen werden sie über das Power Dock zu einem gemeinsamen Energiesystem zusammengeführt.
Dadurch kann das System:
Das Power Dock übernimmt damit vereinfacht gesagt die Rolle einer zentralen Verteil- und Verbindungseinheit zwischen Speicher, Hausnetz und weiteren Komponenten.
Bevor das Power Dock installiert wird, sollte geklärt sein, wie groß das System werden soll und welche Komponenten eingebunden werden. Das ist wichtig, weil die Anforderungen an Hausverteilung, Absicherung und Leitungsführung von der geplanten Konfiguration abhängen.
Typischerweise gehören dazu:
Anker nennt für die Installation des Power Docks unter anderem einen 40-A-RCD und einen 40-A-Leitungsschutzschalter, sofern diese Komponenten nicht bereits passend in der Hauptverteilung vorhanden sind. Der konkrete Aufbau muss jedoch von der Elektrofachkraft anhand der vorhandenen Installation geprüft werden.
Ein Smart Meter ist nicht zwingend zusätzlich erforderlich, wenn bereits ein kompatibles Messgerät vorhanden ist. Anker nennt unter anderem den eigenen SOLIX Smart Meter sowie Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM als mögliche vorhandene Messsysteme.
Der Anker SOLIX Power Dock Anschlussplan unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Balkonkraftwerk, weil das Power Dock fest in die Hausinstallation eingebunden wird.
Vereinfacht sieht der Energiefluss so aus:

Zusätzlich liefert das Smart Meter Messwerte über Bezug und Einspeisung:

Die einzelnen Solarbank-Einheiten werden laut Anker direkt über Schuko-Verbindungen mit dem Power Dock verbunden. Das Power Dock selbst wird anschließend von einer Elektrofachkraft mit dem Sicherungskasten verbunden. Bei bis zu vier Solarbank-3-Einheiten kann daraus ein gemeinsames System mit bis zu 4.800 W AC-Leistung entstehen.

Wichtig ist, den Anschlussplan nicht mit einer DIY-Verdrahtungsanleitung zu verwechseln. Die konkrete Leitungsführung, Absicherung und Einbindung in die Hausverteilung hängt von der vorhandenen Elektroinstallation ab und wird deshalb vor Ort durch die Elektrofachkraft festgelegt.
Wer nach „Anker SOLIX Power Dock anschließen“ sucht, findet schnell technische Schaltbilder und Installationsanleitungen. Der eigentliche Ablauf lässt sich aber auch ohne Eingriff in die Netzinstallation gut verstehen.
Zunächst wird geprüft, wo das Power Dock sinnvoll montiert werden kann. Anker empfiehlt bei geplanter E-Auto-Ladung einen Standort in der Nähe des Ladegeräts beziehungsweise der Garage. Ohne Wallbox sollte der Standort so gewählt werden, dass die Solarbank-Einheiten gut erreichbar angeschlossen und später erweitert werden können.
Danach kontrolliert die Elektrofachkraft die vorhandene Hauptverteilung. Dabei wird geprüft, ob die erforderlichen Schutzkomponenten vorhanden sind und ob der vorhandene Netzanschluss für die geplante Konfiguration geeignet ist.
Im nächsten Schritt wird das Power Dock montiert und auf der AC-Seite fest mit der Hausinstallation verbunden. Die angeschlossenen Solarbank-Einheiten werden anschließend mit dem Power Dock verbunden und dem Gesamtsystem zugeordnet.
Nach Abschluss der Verkabelung erfolgen elektrische Prüfung und Inbetriebnahme. Erst wenn Schutzmaßnahmen, Leitungen und Systemwerte korrekt geprüft wurden, sollte das Power Dock vollständig aktiviert werden.
Für dich als Nutzer ist vor allem wichtig zu verstehen: Die Solarbank-Einheiten selbst bleiben vergleichsweise modular, die zentrale Einbindung des Power Docks in die Hausverteilung ist jedoch Facharbeit.
Ja. Anker schreibt ausdrücklich vor, dass das Power Dock von einem zertifizierten Elektriker installiert und registriert werden muss. Der Grund dafür ist die feste Verbindung mit der Hausverteilung und die deutlich höhere mögliche Systemleistung.
Arbeiten an Netzspannung, Sicherungskasten und Hausverteilung dürfen nicht als DIY-Schritt verstanden werden. Anschluss, Schutzprüfung und Inbetriebnahme gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Wichtig:
Damit unterscheidet sich das System grundlegend von einem typischen steckerfertigen Balkonkraftwerk. Sobald mehrere Speicher über das Power Dock zusammengeführt und Leistungen oberhalb des klassischen Balkonkraftwerk-Bereichs genutzt werden, handelt es sich um ein umfangreicheres Energiesystem.
Anker weist außerdem darauf hin, dass das Multisystem nicht mehr als traditionelles Balkon-PV-System gilt, sobald die entsprechende fest eingebundene Speicherleistung genutzt wird. In diesem Fall muss das System fachgerecht registriert und gemeldet werden.
Beim Anker SOLIX Power Dock anmelden gibt es eigentlich zwei getrennte Vorgänge:
Beides sollte sauber voneinander getrennt werden.
Die App-Anmeldung dient der technischen Einrichtung und Steuerung. Die Netz- beziehungsweise MaStR-Anmeldung betrifft dagegen die formale Registrierung der Anlage in Deutschland.
Finde dein passendes Balkonkraftwerk mit dem Produktfinder
Nach der elektrischen Installation kann das Power Dock in der Anker-App eingerichtet werden. Laut Anker lassen sich Power Dock und angeschlossene Solarbank-Einheiten über dieselbe Anker-App verwalten und dem gleichen Home-System hinzufügen. Eine zusätzliche App ist nicht erforderlich.
Der Ablauf sieht grundsätzlich so aus:

Die genauen Menübezeichnungen können sich mit App-Versionen ändern. Deshalb sollte die aktuelle Anker-App beziehungsweise die offizielle Anker SOLIX Power Dock App-Anleitung als Referenz verwendet werden. Anker stellt hierfür eine eigene Support-Anleitung bereit.
Nach erfolgreicher Einrichtung sollten alle angeschlossenen Solarbanks innerhalb desselben Systems sichtbar sein. Außerdem kannst du dort übergeordnete Betriebsmodi wie den Smart-Modus oder zeitabhängige Betriebsmodi konfigurieren.
Bei einem klassischen Balkonkraftwerk ist heute keine separate Anmeldung beim Netzbetreiber mehr erforderlich, sofern es die Voraussetzungen für ein Steckersolargerät erfüllt: maximal 2.000 W installierte Modulleistung und insgesamt maximal 800 VA Wechselrichterleistung. In diesem Fall genügt die Registrierung im Marktstammdatenregister; der Netzbetreiber erhält die Anlagendaten automatisch.
Beim Anker SOLIX Power Dock Multisystem ist die Situation jedoch anders. Das System kann deutlich höhere AC-Leistungen erreichen und wird fest in die Hausverteilung eingebunden. Damit fällt eine solche Power-Dock-Konfiguration nicht mehr unter das vereinfachte Verfahren für klassische Steckersolargeräte.
Vor der Netzanschlussnahme muss das System deshalb mit dem zuständigen Netzbetreiber abgestimmt beziehungsweise das erforderliche Netzanschlussverfahren durchgeführt werden. Anker sieht in seinem Installationsablauf vor, dass die Anmeldung beim Netzbetreiber durch die zertifizierte Elektrofachkraft erfolgt.
Anker nennt hierfür in der eigenen Installationsanleitung eine Anmeldung mindestens zehn Arbeitstage vor der geplanten Netzanschlussnahme. Diese Angabe bezieht sich auf den von Anker beschriebenen Installationsprozess; die konkreten Abläufe und Fristen können je nach zuständigem Netzbetreiber abweichen.
Zusätzlich zur Netzbetreiber-Anmeldung muss das System im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden.
Anker weist darauf hin, dass netzgekoppelte PV-Anlagen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im MaStR registriert werden müssen. Diese Registrierung nimmt der Anlagenbetreiber selbst vor.
Damit ergibt sich vereinfacht folgende Reihenfolge:

Diese formale Anmeldung ist unabhängig davon, ob das Power Dock bereits erfolgreich in der Anker-App hinzugefügt wurde.
Die Kombination aus Anker SOLIX 3 Pro und Power Dock ist besonders interessant, weil sich mehrere Solarbank 3 E2700 Pro zu einem deutlich leistungsfähigeren Gesamtsystem zusammenschalten lassen.
Anker nennt für eine einzelne Solarbank 3 Pro im Multisystem bis zu 1,2 kW AC-Leistung. Bei zwei Einheiten sind es bis zu 2,4 kW, bei drei bis zu 3,6 kW und bei vier Solarbank-3-Einheiten bis zu 4,8 kW.
Auch die PV-Leistung wächst entsprechend. Vier Solarbank-3-Einheiten können zusammen bis zu 14,4 kWp PV-Leistung aufnehmen. Gleichzeitig lässt sich die Speicherkapazität über zusätzliche Erweiterungsakkus deutlich erhöhen.
Der Vorteil ist, dass du nicht von Anfang an vier Einheiten kaufen musst. Das System lässt sich schrittweise erweitern. Wer zunächst mit einer Solarbank beginnt, kann später weitere Geräte ergänzen, sofern Installation und Anmeldung entsprechend angepasst werden.
Das Power Dock macht die Solarbank 3 damit deutlich flexibler für Haushalte, die langfristig über ein klassisches Balkonkraftwerk hinauswachsen möchten.
Die wichtigsten Angaben aus dem aktuellen Anker SOLIX Power Dock Datenblatt beziehungsweise den technischen Herstellerinformationen:
| Technische Daten | Anker SOLIX Power Dock |
|---|---|
| Unterstützte Solarbank-Einheiten | bis zu 4 |
| Phasen | einphasig oder dreiphasig |
| Nennleistung einphasig | 7,4 kW |
| Nennleistung dreiphasig | 11 kW bzw. je nach aktueller Konfiguration bis 22 kW angegeben |
| Max. Ausgangsleistung pro Steckdose | 3,6 kW |
| Schutzklasse | IP54 |
| Gewicht | ca. 11 kg |
| Garantie | 10 Jahre |
| Lebensdauer | 15 Jahre |
Anker veröffentlicht sowohl eine Power-Dock-Kurzanleitung als auch eine ausführlichere Bedienungsanleitung zum Download. Diese Dokumente enthalten unter anderem Installationshinweise, Anschlussübersichten und Sicherheitsinformationen.
Für konkrete Installationsarbeiten sollte immer die aktuellste Version dieser Herstellerdokumentation verwendet werden.
Wer nach „Anker SOLIX Power Dock PDF“, „Anker SOLIX Power Dock Installationsanleitung“ oder „Anker SOLIX Power Dock Bedienungsanleitung“ sucht, findet die Dokumente direkt im Anker-Supportbereich beziehungsweise im Download-Bereich der Produktseite.
Anker stellt dort unter anderem bereit:
Besonders für die Elektrofachkraft ist der Distribution Box Guide relevant, weil dort die Anforderungen an Hausverteilung und Schutzkomponenten beschrieben werden.
Für den Nutzer ist dagegen vor allem die App-Anleitung hilfreich, weil sie die Systemeinrichtung nach der elektrischen Installation beschreibt.
Auch wenn die Installation fachgerecht erfolgt ist, können bei der Einrichtung einzelne Probleme auftreten. Sinnvoll ist es, zuerst zwischen elektrischer Installation, App-Verbindung und formaler Registrierung zu unterscheiden.
Prüfe zunächst Netzwerkverbindung, Gerätestatus und aktuelle App-Version. Anschließend sollte kontrolliert werden, ob das Power Dock tatsächlich dem richtigen Home-System hinzugefügt wird.
Dann sollte geprüft werden, ob die betreffende Solarbank korrekt mit dem Power Dock verbunden ist und separat in der App erkannt wird. Bei mehreren Geräten lohnt sich eine eindeutige Zuordnung der einzelnen Einheiten.
In diesem Fall sollte kontrolliert werden, ob das verwendete Smart Meter kompatibel, korrekt installiert und mit dem gleichen Energiesystem verknüpft ist. Ohne verlässliche Messwerte kann die automatische Leistungsregelung nicht sauber arbeiten.
Die maximale Systemleistung wird nicht automatisch dauerhaft abgerufen. Haushaltsverbrauch, Ladezustand, aktuelle PV-Leistung und Energiemodus beeinflussen die tatsächlich bereitgestellte Leistung.
Die App-Anmeldung ersetzt nicht die Anmeldung beim Netzbetreiber oder im Marktstammdatenregister. Diese Vorgänge müssen separat durchgeführt werden.
Das Anker SOLIX Power Dock ist vor allem für Nutzer interessant, die ihr Balkonkraftwerk zu einem größeren Energiesystem ausbauen möchten. Bis zu vier kompatible Solarbank-Einheiten lassen sich miteinander kombinieren, wodurch sowohl die mögliche AC-Leistung als auch PV-Leistung und Speicherkapazität deutlich steigen können.
Der entscheidende Unterschied zum klassischen Balkonkraftwerk liegt jedoch in der Installation: Das Power Dock wird fest in die Hausverteilung eingebunden und muss von einer Elektrofachkraft installiert und registriert werden. Genau deshalb sollte der Anschluss nicht als DIY-Projekt verstanden werden.
Nach der elektrischen Installation erfolgt die technische Einrichtung in der Anker-App. Power Dock und angeschlossene Solarbank-Einheiten werden dort gemeinsam innerhalb eines Home-Systems verwaltet. Zusätzlich muss die Anlage beim Netzbetreiber und anschließend im Marktstammdatenregister registriert werden.
Für kleinere Anlagen mit nur einer einzelnen Solarbank ist das Power Dock nicht zwingend notwendig. Wer jedoch mehrere Solarbank-Einheiten, höhere Leistungen, größere PV-Flächen oder später auch eine E-Auto-Ladestation einbinden möchte, bekommt damit eine deutlich flexiblere Grundlage für ein skalierbares SOLIX-Energiesystem.
Erfahre als Erster von neuen Angeboten & Informationen mit dem Balkonstrom® Newsletter!
Bleibe immer auf dem Laufenden über exklusive Angebote, innovative Produkte und spannende Neuigkeiten rund um die Welt der Balkonkraftwerke.
Erfahre als Erster von neuen Angeboten & Informationen mit dem Balkonstrom® Newsletter!
Bleibe immer auf dem Laufenden über exklusive Angebote, innovative Produkte und spannende Neuigkeiten rund um die Welt der Balkonkraftwerke.